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Sensible Phasen: Zeitspannen, in denen Kinder eine besonders hohe Bereitschaft und Fähigkeit für bestimmte Lerninhalte zeigen. Die Abfolge dieser Phasen folgt einer inneren Gesetzmäßigkeit. Während dieser Phase kann ein Kind sich auf „natürliche Art und Weise“ Fähigkeiten aneignen. Das heißt jedoch nicht, dass Versäumtes nicht nachgeholt werden kann; es gelingt dann jedoch nicht mehr mit dieser Leichtigkeit. Da die Montessorischule Bad Salzuflen ganz eng mit dem Kinderhaus zusammenarbeiten wird, können die beiden sensiblen Phasen Kinderhaus (3 bis 6 Jahre) und Primarstufe (6 bis 9 Jahre) gut miteinander verknüpft und vernetzt werden. |
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Die Arbeit des Kindes: Die Arbeit des Kindes spielt in der Montessoripädagogik eine zentrale Rolle. Sie unterscheidet sich grundlegend von der Arbeit des Erwachsenen, die häufig mit Willensanstrengung, Effizienz und Ergebnisorientierung verbunden ist. „Arbeitet ein Kind, so tut es dies nicht, um ein äußeres Ziel zu erreichen. Sein Ziel ist das Arbeiten.“ Typisch für die Arbeit des Kindes ist auch, dass es nicht den Weg des geringsten Kraft- und Zeitaufwandes sucht und von sich aus keine Belohnung erwartet. Eine wichtige Voraussetzung für diese Arbeitshaltung ist die freie Wahl der Arbeit. |
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Vorbereitete Umgebung: Um die Eigenaktivität der Kinder zu ermöglichen, sieht Maria Montessori eine vorbereitete Umgebung als unbedingt notwendig an. Hinter dem Begriff „vorbereitete Umgebung“ sind folgende Aspekte gemeint: Gestaltung des Schulgebäudes/der Klassenzimmer, Ausstattung der Räume, das Material und nicht zu vergessen die Lehrperson |
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Freiarbeit: Echter Lernerfolg ist nur dann von Dauer und von bildender Wirkung, wenn das Kind durch aktives handeln und gemäß seiner sensiblen Phasen Lerninhalt, Lerntempo und lernverfahren selbst bestimmen kann. Freiheit darf nicht mit Bindungslosigkeit, Willkür und Beliebigkeit verwechselt werden. Es bedarf einer kreativen Führung und eines wachen Auges, das die Zeichen erkennt, wenn ein Gegenstand das Interesse des Kindes weckt. |
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Altersmischung: Aufbau eines guten lern- und Arbeitsverhaltens gelingt am besten in einer altersgemischten Gruppe. Sie ist die natürlichste Form einer menschlichen Gemeinschaft, wie die Familie zeigt, in der immer Menschen verschiedenen Alters zusammenleben. In einer altersheterogenen Gruppe finden Lernprozesse auf beiden Seiten statt: die Jüngeren entwickeln Achtung und Respekt gegenüber der Älteren aufgrund ihres Wissensvorsprungs; die älteren Kinder schlüpfen in die Rolle des Lehrenden und müssen aus dem Grund ihr eigenes Wissen analysieren und umstrukturieren, um es vermitteln zu können. |
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Kosmische Erziehung: Ist ein wichtiger Aspekt und sollte im Idealfall nicht ein Unterrichtsfach wie Sachunterricht sein, sonder eher eine Unterrichtsform. Sie ist die handelnde Auseinandersetzung mit Natur, Technik und Kultur - sprich: forschen & experimentieren. |
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