FAQ |
||||
Oft gestellte Fragen
|
||||
|
||||
|
||||
Gerade in der Montessori Pädagogik spielt die soziale Komponente eine große Rolle. Dadurch, dass jedes Kind individuell lernt, besteht keine große Konkurrenz zwischen den Kindern. Jedes Kind lernt nach seinen Bedürfnissen, aber vieles wird auch gemeinsam durchgeführt. Außerdem regen viele der Materialien zur Partner- oder Gruppenarbeit an. Dadurch besteht die Notwendigkeit mit dem zusammenzuarbeiten, der ebenfalls so weit ist.Außerdem ist ein großes Anliegen der Pädagogik die Kinder dazu zu anzuleiten Hilfe zu fordern, anzunehmen und zu geben. Eine bessere soziale Einstellung können die Kinder nicht bekommen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Freie Arbeit und freie Wahl beinhaltet nicht gleichzeitig ein völliges freies Gestalten. Der Lehrer, bzw. die Lehrerin hat die Aufgabe das Kind zu beobachten und immer zu überprüfen. Nicht durch Tests und Arbeiten, sondern durch Gespräche, durch Beobachtungen und durch die Arbeiten, die es abgibt. Dabei lässt sich schnell erkennen, wo die Vorlieben und Abneigungen, die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen liegen. Dann kann gemeinsam mit dem Kind ausgewählt werden, was in Zukunft mehr bearbeitet werden muss. Individuelle Wochen- oder Monatspläne können dabei helfen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Zunächst einmal wird jahrgangsgemischten Gruppen unterrichtet. So können die Kinder besser mit- und voneinander lernen und ihren Lernfortschritt individuell bestimmen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Montessori-Grundschulen unterscheiden sich von Regelschulen durch ihren Weg, die Ziele der Richtlinien und Lehrpläne des jeweiligen Bundeslandes zu erreichen: In differenzierenden Unterrichtsformen werden den Kindern Mitbestimmung bei der Arbeitswahl, Partnerwahl, Zeit- und Bewegungsfreiheit zugestanden. |
||||
|
|
||||
|
||||
Diese Frage ist schwer zu beantworten, weil es dazu nur Vermutungen gibt. Es könnte so sein: |
||||
|
|
||||
|
||||
Freiarbeit nimmt einen großen Raum im Schultag der Kinder ein. |
||||
|
|
||||
|
||||
1. Der Klassenraum ist eine "Vorbereitete Umgebung" für die Kinder. Er ist ein Arbeitsraum, ausgestattet mit didaktisch hervorragenden Arbeitsmaterialien, die die Kinder für ihre selbstständige Arbeit brauchen. Die Arbeitsmittel sind kein Anschauungsmaterial, das die Lehrerin oder der Lehrer benutzt, um etwas zu erklären. Es ist "Erfahrungsmaterial" für die Hand des Kindes. Im Umgang mit ihm schult es die körperliche und geistige Geschicklichkeit. Es gewinnt Erfahrungen und festigt neu erworbenes Wissen. Sie können es begreifen, damit sie es begreifen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Der gebundene Unterricht unterscheidet sich vom Fachunterricht in der Regelschule dadurch, dass auch hier stark differenziert wird und die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der Planung stehen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Kinder sind von Natur aus lernwillig und wissbegierig. Sie selber wissen am allerbesten, wofür sie gerade aufnahmefähig sind. So zu lernen ist viel effektiver, als sich widerwillig mit etwas auseinander setzen zu müssen. Es kann sein, dass sich ein Kind wochenlang intensiv mit Lesenlernen beschäftigt, bis es mit seiner Leistung zufrieden ist. Mit der gleichen Intensität wird es sich dann zu einem anderen Zeitpunkt dem Rechnen widmen. Aufgabe des Lehrers ist es, diese "sensiblen Phasen" bei jedem Kind zu erkennen und entsprechendes Material bereitzustellen. Wenn ein Kind an einen bestimmten Bereich absolut nicht heran will, muss der Lehrer herausfinden, ob bei dem Kind möglicherweise Blockaden da sind, und sich bemühen, diese gemeinsam mit dem Kind zu lösen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Wer in einer Montessori-Schule hospitiert - nach einer gewissen “Eingewöhnungsphase” -, wird überrascht sein, wie niedrig der Geräuschpegel auch während der Freiarbeitszeit ist. Die Kinder arbeiten hoch konzentriert, weil sie sich ihre Aufgaben selbst gestellt haben und an ihrer Bewältigung interessiert sind. Sollte es einmal zu unruhig werden, sorgen die Kinder selbst für die Wiederherstellung eines angenehmen Lernklimas – indem sie zum Beispiel eine Glocke im Raum betätigen oder sich Sanktionen für einen notorischen Störer ausdenken. Ein spezielles Plus unserer Schule ist einer unserer Schwerpunkte: Die "Bewegte Schule", sorgt dafür, dass die Kinder angestaute Energie sinnvoll abbauen können: durch Lernen mit allen Sinnen und viel Bewegung sowie ein umfangreiches, abwechslungsreiches Sportangebot. |
||||
|
|
||||
|
||||
Darunter wird die handelnde Auseinandersetzung mit Dingen zum Beispiel aus der Natur, Technik und Kultur verstanden. Die Kinder beobachten und experimentieren. Sie lernen durch ihre eigenen Erfahrungen Zusammenhänge unserer Welt kennen und diese einzuordnen. |
||||
|
||||
|
||||
Selbstverständlich. Die Aufnahmekriterien sind jedoch individuell unterschiedlich und vom Betreuungsaufwand des einzelnen Kindes abhängig. In jeder Lerngruppe können 1/5 bis 1/4 Kinder mit speziellem Förderbedarf aufgenommen werden. |
||||
|
|
||||
|
||||
Freiarbeit heißt nicht, dass die Schüler tun und lassen können, was sie wollen. Es gelten Regeln, die einzuhalten sind. Gemeinsam mit dem Lehrer legt jeder Schüler ein Arbeitspensum fest, mindestens einmal im Monat. Arbeitsfortschritte werden vom Lehrer dokumentiert, bei Bedarf Gespräche geführt – auch mit den Eltern. Gerade Kinder, die Probleme mit der Konzentration haben, werden hier gut lernen können. Sie haben die Möglichkeit eine Arbeit abschließen zu können, bevor Sie etwas Neues beginnen. Wenn ihnen ein Thema wichtig ist, möchten Sie es auch zu einem Abschluss bringen. Eine Unterbrechung und neue Aufgabenstellung von Lehrer aus ist der Konzentration nicht gerade förderlich. |
||||
|
|
||||
|
||||
Nein. Alle Kinder, die in eine staatliche Grundschule gehen können, also schulfähig sind, können auch in unserer Schule aufgenommen werden. Wir bieten aber durch ihre individuellen Lernformen auch und gerade besonders begabten Kindern ein besonders gutes Lernumfeld. |
||||
|
|
||||
|
||||
Selbstverständlich wird darauf Rücksicht genommen. Allerdings kann ein Kind nicht die ganze Zeit überwacht werden. Eine Mithilfe des Kindes ist erforderlich, wenn es zum Beispiel von anderen Kindern gerade die Lebensmittel angeboten bekommt, die es nicht verträgt, muss es selbstständig handeln können oder bei Lehrer nachfragen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Alle Kinder, die in eine der üblichen Grundschulen eingeschult werden könnten, können auch die Montessorischule besuchen. Die Kinder müssen schulpflichtig sein und die Eltern müssen sich für die Montessorischule als Schule besonderer pädagogischer Prägung entscheiden. |
||||
|
|
||||
|
||||
Die Montessori ist eine Schule für alle Kinder. Jedes Kind, ob nun hochbegabt, förderbedürftig oder einfach "ganz normal", wird da abgeholt, wo es steht, und auf seinem individuellen Lernweg begleitet. Die verbreitete Meinung, die Montessori-Pädagogik sei nur etwas für behinderte Kinder, rührt daher, dass Maria Montessori tatsächlich zunächst mit behinderten Kindern gearbeitet hat. Später dehnte sie ihre Arbeit jedoch auf alle Kinder aus und stellte fest, dass überall der gleiche Grundsatz gilt: Jedes Kind trägt seinen eigenen Entwicklungsplan in sich und dem gilt es zu folgen. – Die Montessori-Schule wird sich nach Kräften bemühen, alle Kinder ins Schulleben zu integrieren. Gerade von der Vielfältigkeit und Andersartigkeit des Einzelnen lebt die Schule. |
||||
|
|
||||
|
||||
Nein. Wir möchten jedes Kind aufnehmen. Unsere Kapazitäten sind im Moment jedoch noch begrenzt, sodass wir niemandem auch nicht den Kindern, die im Kinderhaus gewesen sind, eine verbindliche Zusage machen können. Wir werden nach Auswahlkriterien (die nicht den Besuch des Kinderhauses voraussetzen) entscheiden müssen. |
||||
|
||||
|
||||
Leider steht ein Gebäude noch nicht zur Verfügung, es gibt aber Angebote die noch von uns geprüft werden. |
||||
|
|
||||
|
||||
Die Klassenstärke überschreitet 25 Kinder nicht. Bis zu 5 Kinder in der Klasse können einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. |
||||
|
|
||||
|
||||
Wenn ein Platz in einer Klasse frei ist, kann Ihr Kind auch in ein höheres Schuljahr eingeschult werden. |
||||
|
|
||||
|
||||
Die Erfahrungen anderer Montessori-Schulen zeigen, dass Schüler, Lehrer und Eltern über den Lernentwicklungsstand des Kindes durch andere Formen des Leistungsnachweises besser informiert sind als über Ziffer-Zensuren. Die Kinder müssen allerdings Zensuren bekommen, wenn uns dies vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird. Allerdings werden wir auch dann nicht auf die Wortgutachten verzichten, da diese eine deutlich bessere Darstellung des individuellen Leistungsstandes des einzelnen Kindes geben und sowohl bisher eingeleitete Maßnahmen dokumentieren sowie einen Ausblick für die Zukunft geben können. |
||||
|
|
||||
|
||||
Ein wichtiges Kennzeichen der Montessori-Materialien ist die eingebaute Selbstkontrolle. Der Schüler kann also selbst feststellen, wie gut er eine Aufgabe gelöst hat. Seine eigenen Fortschritte zu verfolgen ist sicherlich motivierender für einen Schüler, als sich ständig mit anderen messen zu müssen. Tatsächlich gibt es in der Montessori-Schule nicht die klassischen Zeugnisse mit Ziffernnoten, wohl aber die so genannten IzEL ("Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess"). Die IzEL stellen keine Wertung bzw. Abwertung der Schülerleistungen dar, sondern beschreiben ganz einfach, wie weit der Schüler auf einem bestimmten Gebiet schon ist – eine ganz andere Betonung also. Und das Beste: Die IzEL werden vom Lehrer mit dem Schüler gemeinsam erarbeitet. Der Schüler lernt dadurch, sich selbst realistisch einzuschätzen, und kann die Beurteilung auch akzeptieren, da sie seiner eigenen entspricht. |
||||
|
||||
|
||||
Ja. Die Kinder haben nach der 4. Klasse alle Voraussetzungen für den Übergang zu den weiterführenden Schulen. Nach Erfahrungen aus bestehenden Montessori-Schulen profitieren die Kinder insbesondere von ihrer Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten und einer hohen Sozialkompetenz. |
||||
|
|
||||
|
||||
Der Montessori-Dachverband führt dazu aus: “Spezielle Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen pädagogischen Gestaltung der Montessorischule ergeben, sind nicht zu beobachten. Die Kinder haben ja nicht nur die vom Lehrplan geforderten, sondern darüber hinaus viele zusätzliche Kenntnisse erworben; sie sind mit vielen verschiedenen Unterrichtsformen vertraut; Lern- und Arbeitshaltung sind ausgebildet. Wohl können einige sensible Kinder Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie die an der Grundschule gewohnte Atmosphäre des persönlichen Vertrauens zwischen Lehrern und Schülern wahrscheinlich nicht an jeder weiterführenden Schule in der gleichen Weise wieder finden werden.” |
||||
|
|
||||
|
||||
Die Kinder besuchen nach dem Abschluss des vierten Schuljahres die Gesamt-, Haupt-, Realschule oder das Gymnasium. |
||||
|
|
||||
|
||||
Spezielle Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen pädagogischen Gestaltung der Montessorischule ergeben, sind nicht zu beobachten. Die Kinder haben ja nicht nur die vom Lehrplan geforderten, sondern darüber hinaus viele zusätzliche Kenntnisse erworben; sie sind mit vielen verschiedenen Unterrichtsformen vertraut; Lern- und Arbeitshaltung sind ausgebildet. Wohl können einige sensible Kinder Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie die an der Grundschule gewohnte Atmosphäre des persönlichen Vertrauens zwischen Lehrern und Schülern wahrscheinlich nicht an jeder weiterführenden Schule in der gleichen Weise wieder finden werden, doch ist eine gute Grundlage in der Grundschule die beste Voraussetzung um an einer weiterführenden Schule erfolgreich sein zu können! |
||||
|
||||
|
||||
Die Kinder der Montessori-Grundschule werden aus einem großen Einzugsgebiet kommen. Ein Schulbus ist deshalb nicht vorgesehen. Wir gehen davon aus, dass die Eltern sich in Fahrgemeinschaften organisieren. |
||||
|
|
||||
|
||||
Der Schulweg ist privat zu organisieren. Für Kinder mit Behinderung kommen für den Schulweg finanzielle Fördermittel in Betracht. |
||||
|
|
||||
|
||||
Nein, die Grundschule bietet einen verlässlichen Vormittag. Das bedeutet, dass die Schüler im Vormittagsbereich nach einem verbindlichen Stundenplan unterrichtet werden. Stundenausfälle werden nach besten Möglichkeiten durch Ersatzlehrkräfte vermieden. |
||||
|
||||
|
||||
Die Montessori-Grundschule lebt von der aktiven Unterstützung der Eltern. Wir möchten Eltern jedoch nicht zur Mitarbeit zwingen, Sie aber immer wieder ansprechen und versuchen in Projekte einzugliedern. Das können ganz unterschiedliche Aktionen sein, die vom Ausrichten eines gemeinsamen Frühstücks über Stadtführungen vom Bauen von Spielgeräten über eine Mithilfe beim Fahrradtraining bis zum eigenständigen Leiten einer Arbeitsgemeinschaft reichen. Oder auch ganz etwas anderes sein. Wenn Sie Interesse haben, Vorschläge mitbringen dann werden wir gemeinsam etwas finden und freuen uns darauf! |
||||
|
||||
|
||||
Rechtsverbindlich Plätze vergeben können wir erst nach der Genehmigung durch die Bezirksregierung. Diese wird nicht vor Frühjahr 2011 erteilt werden. Sie können ab sofort Ihr Kind anmelden. Einen Platz hat Ihr Kind, wenn die Schule Ihnen die Aufnahme des Kindes bestätigt. Sie haben dann eine Frist, innerhalb welcher Sie den Platz zu- oder absagen müssen. |
||||
|
|
||||
|
||||
Die Montessorigrundschule ist einer staatlichen Grundschule gleichgestellt. Die Verweildauer der Kinder liegt individuell, wie an anderen Grundschulen in NRW auch zwischen 3 und 5 Jahren. Danach gehen die Kinder auf eine weiterführende Schule. |
||||
|
|
||||
|
||||
Die Richtlinien und Lehrpläne sind auch für die Montessorischulen verbindlich. Doch unterscheiden sich Montessorischulen durch ihren Weg, diese Ziele zu erreichen. |
||||
(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten |
||||